聯絡:
Caroline Weide
電話:
41 44 200 45 19
| 以電子郵件傳送網頁 | 列印本頁 | ||||||
Internationale Mercer-Studie zeigt:
Schweiz
Zürich,
25 February 2010
Einige aktive Portfolio-Manager schichten ihre Portfolios häufiger um als sie selbst vorgeben. Im Zeitraum von Juni 2006 bis Juni 2009 überschritten fast zwei Drittel der auf institutionelle Investoren ausgerichteten Strategien ihr erwartetes Handelsvolumen. Im Durchschnitt lag das Volumen um 26 Prozent höher, bei einigen Strategien überstieg es die Erwartungen sogar um 150 bis 200 Prozent. Dies zeigt eine neue Studie mit dem Titel „Investment Horizons – Do Managers Do What They Say?“, die vom IRRC Institut in Auftrag gegeben und vom Beratungsunternehmen Mercer durchgeführt wurde.
Die Studie analysiert den Anlagehorizont von aktiv gemanagten Aktienportfolios im Zeitraum Juni 2006 bis Juni 2009 und vergleicht verschiedene Strategien, Regionen und Stile miteinander. Die Untersuchung verdeutlicht, dass Portfolio-Manager das Handelsvolumen ihrer Strategien tendenziell unterschätzen und viele die Aktien-Positionen in ihren Portfolios im Durchschnitt nicht so lange halten wie sie selbst vorgegeben haben.
„Bisher gab es noch keinen stichhaltigen Beweis dafür, dass es neben Day Trading und Arbitrage Funds weitere Investment-Ansätze gibt, die konzept-bedingt auf kurze Anlagehorizonte ausgelegt sind. Wenn zwei Drittel der Long-Only Aktienstrategien für institutionelle Investoren ihre Portfolios häufiger umschichten als sie selbst vorgeben, kann dies ein Indiz für ein systematisches Problem sein. Wenn Portfolio-Manager weit häufiger umschichten als vorgegeben, kann dies signifikante Effekte auf Kosten, Performance und Risiko haben und dazu führen, dass die Strategien anders als in ihren Anlage-Grundsätzen vereinbart bewirtschaftet werden“, sagt Jon Lukomnik, Programm-Direktor bei IRRC.
„Überhöhte Handelsvolumina können ein Anhaltspunkt für tiefgreifendere Probleme in den Investment-Prozessen sein,“ sagt Sven Ebeling, Leiter Investment Consulting bei Mercer Schweiz. „Investoren, die sich gezielt nachhaltig ausgerichtete Anlagestrategien zur Ausnutzung langfristiger Trends aussuchen, sollten mögliche Veränderungen im Blick behalten und die Gründe dafür feststellen können,“ so Ebeling weiter.
Die zentralen Ergebnisse der Studie im Überblick:
1. Quantitative Analyse des Handelsvolumens von über 900 Anlage-Strategien:
- Fast zwei Drittel der Strategien haben ein grösseres Handelsvolumen als vorgegeben, wobei dieses für einige Strategien um 150 bis 200 Prozent überschritten wird. Für 822 Strategien lag sowohl das vorgegebene als auch das realisierte Handelsvolumen vor. Bei 550 Strategien davon wurde das vorgegebene durch das realisierte Volumen überschritten. Im Durchschnitt war das Handelsvolumen um 26 Prozent grösser als vorgegeben.
- Innerhalb der gesamten Stichprobe von 991 Strategien betrug das jährliche realisierte Handelsvolumen 72 Prozent. Bei 20 Prozent der Strategien lag es über 100 Prozent.
- Wertorientierte Strategien tendieren zu einem kleineren Handelsvolumen als andere Anlage-Stile. Large Cap-Strategien zeigten ein kleineres Handelsvolumen als Small Cap-Strategien, und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategien (Socially Responsible Investments – SRI) wiesen ein kleineres Handelsvolumen auf als Strategien, die nicht spezifisch auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.
- Im Vergleich nach Anlageregionen zeigten sich bei Strategien für britische, kanadische und australische Aktien die kleinsten Handelsvolumina, während die Strategien für Aktien in Europa (einschl. UK), USA und weltweit die grössten Volumina aufwiesen.
2. Qualitative Fallstudien zu acht aktiven Aktienfonds-Managern:
- Motive für eine Kurzfrist-Orientierung : 1. volatilere Märkte und sich verändernde makroökonomische Parameter, 2. uneinheitlich vorgetragene Präferenzen der Investoren, 3. kurzfristig ausgelegte Anreizsysteme für die Portfolio-Manager sowie 4. inkonsistentes Verhalten.
- Portfolio-Manager erkennen den potenziell nachteiligen Effekt einer Kurzfrist-Orientierung selbst dann, wenn sie vorgeben, sie sei unvermeidbar gewesen. Die Portfolio-Manager deuteten an, dass mit einer kurzfristigen Ausrichtung der Kapitalanlage potenziell 1. die Aktiengesellschaften zu einer Orientierung am kurzfristigen Erfolg gedrängt werden, 2. die Volatilität erhöht wird, 3. ein Mangel an Disziplin im Hinblick auf die Strategietreue im Investment-Prozess offenbart wird, 4. die Interessenangleichung von Portfolio-Managern und ihren Kunden gestört wird.
- Die Portfolio-Manager zeigten selbst einige konkrete Ideen zur möglichen Lösung der Probleme im Zusammenhang mit einer Kurzfrist-Orientierung auf, zu denen Details in dem Bericht zur Studie aufgeführt sind.
1: Im Rahmen dieser Studie ist mit Kurzfrist-Orientierung in absoluten Dimensionen eine durchschnittliche Haltedauer von 12 Monaten oder weniger gemeint (entsprechend einem Handelsvolumen von 100 Prozent oder mehr). In relativer Dimension kann eine Kurzfrist-Orientierung daran festgemacht werden, dass das tatsächliche Handelsvolumen das vorgebene Niveau überschreitet, welches sich aus Berichten und Werbematerial des Anbieters ergibt.
Über Mercer, (www.mercer.com)
Mercer zählt zu den führenden internationalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Personalvorsorgeberatung, Outsourcing von Pensionskassendienst-leistungen, Investment Consulting und Human Capital Management. Mercer ist mit 17.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern tätig und betreut weltweit über 20.000 Kunden. Das Unternehmen ist Teil der Marsh & McLennan Companies, Inc. (www.mmc.com). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago und London notiert.
Mercer (Switzerland) SA, (www.mercer.ch)
In der Schweiz ist Mercer mit derzeit rund 150 Mitarbeitenden an den Standorten Zürich, Genf und Nyon vertreten und bietet ihren Kunden ein umfassendes Dienstleistungsangebot, das von der vorsorgerechtlichen Beratung, Geschäftsführung und Administration von Pensionskassen, Rechnungslegung von Vorsorgeverbind-lichkeiten bis hin zum Investment Consulting reicht. Darüber hinaus unterstützt Mercer Unternehmen im Bereich von Human Capital- und Vergütungsmanagement.
IRRC Institute
Das IRRC Institute ist eine Non-Profit-Organisation mit Hauptsitz in New York. Weitere Informationen finden Sie unter www.irrcinstitute.org.
Pressekontakt Schweiz |
|
 Delicious
 Digg
 Facebook
 LinkedIn
 Reddit
 Twitter